top of page
Pressekonferenz Mikrofone

  Immer auf dem Laufenden bleiben!  

Bürger zahlen die Zeche

  • Autorenbild: CDU Greifenstein
    CDU Greifenstein
  • vor 4 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit


Beispiel eines realen Grundsteuerbescheides für 2026. In dem Fall macht die Erhöhung des Hebesatzes auf 260 Prozent einen Mehraufwand von 71 Euro für den Steuerpflichtigen aus.
Beispiel eines realen Grundsteuerbescheides für 2026. In dem Fall macht die Erhöhung des Hebesatzes auf 260 Prozent einen Mehraufwand von 71 Euro für den Steuerpflichtigen aus.

Dieser Tage sind die Grundsteuerbescheide 2026 in der Gemeinde Greifenstein zugestellt worden. Das, was da ins Haus flattere, wird einige schockiert haben. Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Greifenstein haben gegenüber dem Vorjahr eine Mehrbelastung von 60 Prozentpunkten zu stemmen. Der Grundsteuerhebesatz wurde für 2026 von 200 auf 260 Prozent erhöht.

Die CDU Greifenstein hatte sich in den politischen Beratungen im Fachausschuss gegen die Erhöhung (im Raum stand eine Erhöhung des Hebesteuersatzes auf 320 Prozent) der Grundsteuer ausgesprochen, wurde jedoch überstimmt.


Die CDU erkennt an, dass die Erhöhung der Kreisumlage durch den Lahn-Dill-Kreis zum Erhalt der Infrastruktur zusätzlichen finanziellen Druck erzeugt und eine Anpassung der Grundsteuer grundsätzlich nachvollziehbar macht. Gleichzeitig bleiben wir auf dem Standpunkt, dass dieser äußere Zwang nicht dazu führen darf, missliebige aber unumgängliche Hausaufgaben vor Ort auszusetzen.


Bereits vor einem Jahr hatte die CDU in den Haushaltberatungen für 2025 einen Konsolidierungsplan für die Finanzen der Gemeinde gefordert. Dieser wurde ebenso wenig angegangen und umgesetzt wie erkennbare Maßnahmen zur Digitalisierung der Verwaltung. Effizienzpotenziale bleiben damit weiter ungenutzt.


Aus Sicht der CDU Greifenstein ist es politisch nicht verantwortbar, Steuererhöhungen zu beschließen, solange Konsolidierung der Haushalte und Modernisierung der Verwaltung ausbleiben.



 
 
 

Kommentare


bottom of page